Lotte de Beer

Stage director

Press

Press Quotes

 

NRC Handelsblad:

International Opera Awards:

‘The young director Lotte de Beer, recently very successful in Vienna, has been nominated as ‘Newcomer’.

‘De jonge regisseur Lotte de Beer, net ook zeer succesvol in Wenen, is genomineerd als ‘Nieuwkomer’

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Kurier:

Enthusiasm for the humorous, top-class premiere of Bizets ‘Pearlfishers’ in Lotte de Beer’s genius production.’

‘Begeisterung für die humorvolle, hochkarätige Premiere von Bizets „Perlenfischer“ – in der genialen Regie von Lotte de Beer.’

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Kurier:

‘There is no seperate category for the best opera stage directors of the year or the best premieres. Still here is a small hit parade: Romeo Castellucci’s ‘Orfeo’ at the Eiener Festwochen caused the most intense opera experience. Most amusing new production of 2014 was Bizets’s ‘Pearlfishers’ with Damrau in Theater an der Wien directed by Lotte de Beer, followed closely by Damiano Michielettos production of ‘Cenerentola’ with Cecilea Bartoli in Salzburg.’

‘Keine eigene Kategorie gibt es für die besten Opernregisseure des Jahres bzw. die besten -Premieren. Dennoch eine kleine Hitparade: Romeo Castelluccis”Orfeo” bei den Wiener Festwochen sorgte für das intensivste Opernerlebnis. Amüsanteste Neuproduktion 2014 war Bizets”Perlenfischer” mit Damrau im Theater an der Wien in der Regie von Lotte de Beer, dicht gefolgt von Damiano Michielettos Inszenierung der”Cenerentola” mit Cecilia Bartoli in Salzburg.’

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Die Presse:

‘(…) that the highly gifted young Dutch Lotte de Beer serves here and for which she doesn’t just have the courage but also the perseverance and above all an enormous love for detail.’

‘(…)den die hochbegabte junge Niederländerin Lotte de Beer hier serviert und dafür nicht nur den Mut, sondern auch das Durchhaltevermögen und vor allem eine unbändige Liebe zum Detail hat.’

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Die Welt:

Intelligent ambiguous update.

Intelligent doppelbödige Aktualisierung

 

‘De Beer stages her ‘Pecheurs des Perles’ as a brutal challenge in a Ceylonese reality beach show. But she develops this approach so consistently and virtuoso, with a love for detail, a high sense of moral yet winking until the end in which the trash tv audience demands with 91 percent of the votes a fire death for the two lovers.’

 

‘De Beer inszeniert ihre “Pêcheurs des perles” als brutale Challenge im ceylonesischen Dschungelcamp. Aber sie entwickelt diesen Ansatz so konsequent wie virtuos, so detailverliebt wie hochmoralisch und doch augenzwinkernd bis zum von satten 91 Prozent der Trash-TV-Zuschauer geforderten Feuertodfinale des fatalen Liebespaares.’

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Süddeutsche Zeitung:

‘Wagner’s Tristan und Isolde at Theater Regensburg is in every sense an impressive experience.’

‘Wagners ‘Tristan und Isolde’ am Theater Regensburg ist in jeder Hinsicht ein beeindruckendes Erlebnis.’

 

 

New York Times

‘Director Lotte de Beer rethinks the classic works’

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Opernwelt, june 2013:
About Eugen Onegin, Theater Bielefeld.
Lotte de Beer (…) in ihrer erschütternde in der Schilderung des ländliches Milieus hinreissend humorvollen Bielefelder Inzsenierung (…)
Welttheater in Bielefeld. Dem Kritiker werden noch Wochen spaeter die Augen feucht.”

 

 

BS Live, may 2013
About Cosi Fan Tutte, Staatstheater Braunschweig:
‘Eine Ueberaus brilliante Inzsenierung’

 

Braunschweiger Zeitung, april 2013
About Cosi fan Tutte, Staatstheater Braunschweig:
‘ verdienter Jubel’

 

Westfalen Blatt, march 2013
About Eugen Onegin, Theater Bielefeld
Die Neuinszenierung von Tschaikowskys beliebtester Oper im Theater Bielefeld ist ein Glücksfall, (…) Regisseurin und Dirigent (legen) in eindrucksvoller Zusammenarbeit die Schönheiten von Partitur und Libretto offen

 

The New York Times, february 2013
About La Boheme, Theater an der Wien
‘The lively, updated staging is by Lotte de Beer’

 

Kurier, january 2013
About La Boheme, Theater an der Wien
‘Jung, klug, verstörend, berührend.’

 

Oe24, january 2013
About La Boheme, Theater an der Wien:
“Diese “Boheme” ist sexueller, direkter und entfaltet eine Stärke, die von den Inszenierungen der großen Häusern fast unbekannt ist. (…)Die Inszenierung bleibt dabei durchaus humorvoll, geht streckenweise auch angstfrei auf Schrilles zu, ohne ihr Sujet je der Lächerlichkeit preiszugeben. Wenn jedoch Mimi am Ende mit von der Krankheit gezeichneter Glatze hinter der Glaswand eines Krankenhauses stirbt, kommt einer der bekanntesten Operntode mit einer Wucht über die Zuschauer, die im trägen Fluss des Allzuoft-Gehörten oftmals unterzugehen droht. Wer eine kraftvolle, heutige Oper sehen möchte, kommt um die Kammeroper-”Boheme” nur schwerlich herum.”

 

Theaterkrant, november 2012
About Manon: Opera Zuid:
**** “Stage Director Lotte de Beer made a beautiful, frivolous and accessible modern production”

 

NRC Handelsblad, november 2012
Enscenering: ****

 

Waiting for Miss Monroe
In The New York Times, by George Loomis:
‘outstanding is Lotte de Beer’s production.’

 

Waiting for Miss Monroe
In Trouw, by Peter van der Lindt:
‘Lotte de Beer, a true talent who lifted this performance to a higher level.’

 

Das Schlaue Füchslein
In Leipziger Volks Zeitung by Peter Korfmacher:
‘der poetischen wie klugen Inzsenierung Lotte de Beers (…) die beste der Spielzeit.’

 

Das schlaue Füchslein

in: Der Neue Merker

by: Ingo Rekatzky

‘In de Beers Inszenierung geht es natürlich nicht um einen vordergründig sozialkritischen Verweis auf brisante Aspekte wie Demenz oder Pflegenotstand in einer alternden Gesellschaft. Im Gegenteil, durch die räumliche Verlagerung werden elementare Emotionen und Situationen des Lebens, die Janáčeks Oper zugrunde liegen, im Beziehungsgeflecht der Protagonisten noch deutlicher. Am eindringlichsten gelingt das vielleicht während der Trauung von Füchslein und Fuchs: Die Alte erkennt ihren Mann zuerst nicht wieder, spürt aber eine große Nähe zu ihm. Beide spielen ihre erste Begegnung nach, erleben in der Imagination noch einmal ihr Hochzeitsfest (witziges Detail: die folkloristischen Tänze des Chores) und verbringen die Nacht gemeinsam im Pflegebett. Auf subtile Weise spricht dieses irritierende Wechselbad aus Entfremdung und Vertrautheit Themen wie Vergänglichkeit und Abschied, aber trotz allem auch eine bedingungslose (und vom Alter unabhängige) Liebe zum Leben an – Erfahrungen, denen sich wohl jeder schon einmal stellen musste. Das ist poetisch, auf unsentimentale Weise berührend und durchaus gewitzt’

 

Das schlaue Füchslein

in: Leipziger Volkszeitung

by: Peter Korfmacher

“So ein Quatsch, wer denkt sich denn so was aus?” Er meint die junge niederländische Regisseurin Lotte de Beer und ihren Ansatz, die Geschichte vom Füchslein Schlaukopf im Pflegeheim spielen zu lassen. Aber das ist keineswegs mutwillig, sondern trifft ziemlich präzise einen Aspekt, auf den es auch dem Komponisten und Librettisten ankam: “Die Füchsin habe ich um den Wald gefangen, und auch um die Melancholie des Altwerdens”, schrieb er im April 1923 an seine Freundin Kamila Stösslova. Da ist es doch keineswegs so weit hergeholt, den singenden Tieren dadurch zu Plausibilität zu verhelfen, dass sie die innere Reaktion einer alten Frau sind, die gegen das Welken ihres Körpers und ihres Geistes anträumt; die sich so im Pflegeheim der Liebe ihres Mannes erinnert, ihre Natur-Sehnsucht und Flucht-Phantasien einsetzt als Waffen im Kampf gegen das Gefangensein im Körper und im Heim. Zumal de Beer auf weiten Strecken subtil reagiert auf die Hinweise, die die Partitur gibt, tatsächlich also tut, was viele Kollegen allenfalls behaupten: an der Musik entlang inszenieren.Das rührt die an, die nicht von vornherein auf Krawall gebürstet sind und empört den Blick abwenden. Bereits der Kampf mit dem Rollator, mit dem Olena Tokar als Frau Grille das subtile Spiel eröffnet auf der wunderbaren Drehbühne, auf der Marouschka Levy ein ganzes Altenstift untergebracht hat, hat nichts Denunziatorisches. Es ist nüchtern beobachteter Alltag, zeugt von Liebe zum Detail und zum Personal dieser naiv-symbolistischen Märchen-Oper für Erwachsene.

 

Das schlaue Füchslein

in: de Mitteldeutsche Zeitung

by: Joachim Lange

‘Verlegt sie doch die Geschichte von den Füchsen in ein Seniorenheim. Mit etlichen Demenzfällen, Rollatoren, weißen Vorhängen und einem Personal wie aus der Sachsenklinik, das, wenn es drauf ankommt, auch den bei Janácek vorgesehenen Chor der Hühner hinbekommt.. Doch despektierlich war es keineswegs. Ganz im Gegenteil. Denn de Beer zeigt, wie einem alten Ehepaar die Wirklichkeit ihres Lebens abhanden gekommen ist. Er kann sie nicht mehr allein betreuen. Muss sie schweren Herzens dem Heim anvertrauen. Kathrin Göring singt und spielt ihren Ehemann hervorragend und Eun Yee You bleibt als dessen demente Frau auch dann liebenswert, wenn sie sich selbst nur noch für eine Füchsin hält. Das berührt, aber denunziert niemanden. Es beschwört vielmehr die alles überstehende Kraft einer lebenslangen Liebe.’

Die Arabische Prinzessin

in: Leipziger Volkszeitung

by: Benedikt Leßmann
„ …..Lotte de Beer hat das Stück blitzgescheit und humorvoll inszeniert und setzt sich kindgerecht mit dem Thema des innerfamiliären Streits auseinander. Die Pointen bringen auch die Erwachsenen (…) oft zum Lachen.
(…..)Wofür es einhelligen Jubel vom Publikum gibt. Zu Recht, denn diese Produktion ist in jeder Hinsicht gelungen, weswegen man sie Kindern und ihren Eltern nur empfehlen kann. Sie werden viel zu lachen haben, manches zum Nachdenken – und nicht zuletzt auch einiges über die Oper, ihre Klangsprache und ihren Zauber, ja über das Wesen der Kunst erfahren. Aber das geschieht so unaufdringlich, dass man es fast nicht bemerkt. So muss man es machen.“

Die Arabische Prinzessin

in: Leipziger Almanach

by: Steffen Kuhn

Es macht Spaß den künstlerischen Weg der jungen Regisseurin Lotte de Beer zu verfolgen.2008 erregte sie mit ihrer musiktheatralischen Umsetzung von Clara S., einem Stück von Elfriede Jelinek das Interesse von Leipzigs Chefregisseur Peter Konwitschny der daraufhin de Beer mit Clara S. ins Kellertheater der Oper Leipzig einlud. (….)Lotte de Beer zeigt mit dieser Arbeit einen handwerklich schon höchst ausgereiften Personalstil. Sich auf den Zauber der Oper einlassen, das Schwelgen in Bildern und Farben auf der einen Seite kombiniert sie mit unaufdringlichen Ideen, welche Stoffe wie die Arabische Prinzessin beschleunigen und heute fassbar machen. Freilich erliegt sie nicht der Gefahr von belanglosen Regieeinfällen, im Fall eines hochdramatischen und dichten Stoffes wie Clara S. kann sie auch einfach hinter den Plot zurücktreten. Man darf gespannt sein auf ihre nächste Arbeit für die Oper Leipzig (…)

Penthesilea

in: De Volkskrant

by: Jochum Valkenburg

“…de voorstelling verdient het om gezien te worden. De getalenteerde regisseuse Lotte de Beer snoeide Von Kleist’s tekst in tot een complex maar compact geheel met slechts twee indringende rollen.”

 

Moonstruck Intoxication

in: Place de l´Opera

by: Jordi Kooiman

´(…)De theatrale kracht van de voorstelling was zo groot, dat muziek en tekst veel meer betekenis en overtuigingskracht kregen. (…)Pierrot Lunaire gaat over een vrouw in een diepe crisis. Lotte de Beer plaatste haar in een abstracte badkamer en gaf haar een tegenspeelster (Pierrot), om zo diep mogelijk in de ‘spelonken van haar geest’ door te dringen. Dat werkte wonderlijk goed. De acties en interacties van de vrouw en Pierrot hielpen enorm bij het ‘verstaan’ van muziek en tekst.(…)De Beer deed een meesterlijke toevoeging: ze gaf de bruid, net als in Pierrot Lunaire, een tegenspeelster, in dit geval zichzelf op de dag van het huwelijk. Zo zag je als het ware één persoon in twee gedaantes: je zag de krankzinnig geworden bruid en je zag ‘in levende lijve’ haar traumatische herinnering aan de huwelijksdag, een dag die ze waarschijnlijk iedere dag van haar leven opnieuw voor zich zag.(…) Het resultaat vond ik fascinerend. Niet alleen als theater, maar ook als muziektheater. Als het stuk op de radio gedraaid zou worden, zou ik snel wegzappen, maar door het fantastische theater voor je neus begon de partituur werkelijk te leven.`

 

Tango Türk

in :Theaterkritiken-berlin.de

(…)`Sehnsucht und Verzicht, Stolz und Verletzung, Trauer und Freude bahnen sich ihren Weg in der Körpersprache. Das ist neu, und ungemein berührend in einer Inszenierung, die zweisprachig, deutsch und türkisch, denn auch eine faszinierende Gefühlstiefe in einer beweglichen Choreographie zeigt. (…)Es ist eine Freude, diese Inszenierung anzuschauen (…)´

 

Clara S:

in: Leipziger Almanach

by: Steffen Kuehn

´(…)Die hoch verdichtete Geschichte erinnert an Arbeiten von Sarah Kane: Extreme Gefühle des Daseins im Spannungsfeld von Verzweiflung und eines tiefen Glaubens an die Liebe. Die bizarre Welt der gesellschaftlichen Konventionen wird vom sadistischen Literaten beherrscht, die Personen sind nur seine Spielzeuge, seine Folterinstrumente, gegeneinander ausgespielt, zum Verrat verführt oder gezwungen. Gnadenlos mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert, verlieren sie sich langsam selbst. Clara verliert sich und damit auch die Distanz, welche sie vor der Vernichtung Roberts bewahren würde. Lotte de Beer scheut sich nicht vor der unangenehmen Sprengkraft des Stoffes. Choreografisch sind die einzelnen Szenen äußert konzentriert durchkomponiert: Sprachrhythmus, Körperbewegungen, Musik, Lichtregie, alles sitzt perfekt. Klischees werden vermieden, die Personen in ihrer dramaturgischen Funktion scharf gezeichnet.´